eScience Saxony Lecture im Juli zu Open Educational Resources (OER)

Die letzte eScience Saxony Lecture im Sommersemester 2014 widmet sich am 16. Juli 2014 dem Thema freie Bildungsressourcen (Open Educational Resources OER).  Jöran Muuß-Merholz von der Agentur “Jöran und Konsorten” wird näher beleuchten, welche Bedeutung OER, die ja vor allem im schulischen Bildungskontext diskutiert werden, auch für den Hochschulbereich haben können.

Zur eScience Saxony Lecture am 16.07.2014 sind alle Interessierten herzlich in den Vortragssaal der Sächsischen Staatsbibliothek, Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB) eingeladen. Beginn ist 18.00 Uhr. Der Vortrag kann auch Livestream hier im Internet verfolgt und im dortigen Chatroom mitdiskutiert werden. Dazu ist lediglich eine Anmeldung als “Gast” erforderlich.

Das Wichtigste in Kürze:

Vortragsreihe_muuss_merholz

Referent: Jöran Muuß-Merholz (Dipl.-Päd., Gründer und Leiter der Agentur für Bildung, Organisation und Kommunikation “Jöran und Konsorten”, Hamburg)

Titel: Offene Bildungsressourcen  – Hype oder Avantgarde?

Termin: 16.07.2014, 18:00-19.30 Uhr

Ort: Vortragssaal der SLUB Dresden und als Livestream im Internet hier.

Kurzbeschreibung:

Das Thema freie Bildungsressourcen (Open Educational Resources, kurz: OER) wird auf internationaler Ebene schon seit gut 10 Jahren diskutiert, steht in Deutschland aber erst in den letzten Jahren auf der Tagesordnung. Während die Idee von Open Access schon länger die Hochschulen durchdringt, wird OER noch vornehmlich für den Bereich Schule diskutiert. Zu Unrecht?

  • Was verbirgt sich hinter der Idee freier Bildungsmaterialien?
  • Welche Probleme versprechen sie zu lösen?
  • Was sind die aktuellen Entwicklungen, wer sind die wichtigsten Akteure?
  • Was unterscheidet Schule und Hochschule in Bezug auf OER?
  • Und inwiefern ist OER ein unverzichtbarer Baustein von eScience – oder ist es doch nur ein Hype?

Jöran Muuß-Merholz, Gründer und Leiter der Agentur für Bildung, Organisation und Kommunikation “Jöran & Konsorten” wird diesen Fragen nachgehen und sie diskutieren. Der Referent ist Diplom-Pädagoge und arbeitet an den Schnittstellen zwischen Bildung & Lernen und Medien & Kommunikation. Insbesondere berät er Bildungseinrichtungen hinsichtlich der Frage, wie sie digitale Medien sinnvoll in ihrer Arbeit einsetzen können.

Posted in Vortragsreihe | Tagged , | Leave a comment

Science 2.0 Survey 2014

Online-Befragung zum Thema „Kommunikations- und Arbeitsformen in der Wissenschaft“

english version below

Im Rahmen des Leibniz Forschungsverbund Science 2.0 führt das eScience – Forschungsnetzwerk Sachsen auch in diesem Jahr wieder eine Befragung von Wissenschaftler/innen in Deutschland mit dem Themenschwerpunkt Kommunikations- und Arbeitsformen in der Wissenschaft durch.

Mit der Umfrage möchten wir mehr darüber erfahren, inwieweit Wissenschaftler/innen onlinebasierte Werkzeuge und Social Media-Anwendungen im Rahmen ihrer Arbeit einsetzen. Ziel der Befragung ist es, die medialen Nutzungsgewohnheiten von Wissenschaftler/innen besser zu verstehen, um fundierte Aussagen zum Stand der Verbreitung onlinebasierter Kommunikations- und Arbeitsformen in der Wissenschaft treffen zu können. Dabei interessiert uns das gesamte Spektrum existierender Nutzungsformen und Einstellungen – weshalb mit dieser Befragung ebenso Personen angesprochen sind, die bislang noch wenig bis keinen Gebrauch von onlinebasierten Werkzeugen und Anwendungen machen und/oder diesen kritischen gegenüber stehen.

Die Beantwortung der Fragen wird ca. 15 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie bis zum 20.07.2014 über diesen Link an der Befragung teilnehmen.

Die Datenerhebung und -verarbeitung erfolgen ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken. Ihre Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Alle Ihre Angaben sind anonym, d.h. weder IP-Adressen noch andere Merkmale, die es erlauben würden aus den Antworten Rückschlüsse auf eine Person zu ziehen, werden durch uns erhoben und/oder verarbeitet.

Bereits im letzten Jahr wurde eine solche Online-Befragung durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun ausgewertet und können hier abgerufen werden.

Kontakt:
Technische Universität Dresden
Medienzentrum / Abteilung Medienstrategien
Dr. Daniela Pscheida
Tel.: +49 351 463-42463
E-Mail: Daniela.Pscheida(at)tu-dresden.de


As in the previous year the eScience – Research Network Saxony is carrying out a survey among scientists in Germany. Again, the survey is part of the Leibniz Research Network Alliance 2.0 and its key subjects are the forms of communication and working in science.

With this survey we would like to learn more about to what extent researchers make use of online-based tools and social media applications within the scope of their work so as to be able to provide reliable information about how common online-based forms of communication and working are in the field of science. We are interested in the complete range of existing forms of use and mindsets – which is why this survey is also meant to address those who don’t use online-based tools and applications often or not at all, or those who have a critical point of view about them.

Answering the questions will take about 15 minutes of your time. We would appreciate it, if you could participate in the survey until 20th of July via this link.

Data collection and processing will serve scientific purposes only. Of course, your participation is voluntary. Any information you provide us with will be treated anonymously – thus, we will neither collect nor process any IP addresses or other features that could connect given answers to certain persons.

We did carry out such an survey last year already. The results were evaluated and are now available here.

Contact:
Technical University of Dresden
Media Center / Department Media Strategies
Dr. Daniela Pscheida
Tel: +49 351 463-42463
E-mail: Daniela.Pscheida(at)tu-dresden.de

Posted in e-science, News | Tagged , , , | Leave a comment

CfP: Workshop “Informatik und die Digital Humanities”

Ebenfalls zum Thema “Digital Humanities” wurde kürzlich vom Institut für Informatik, Abteilung Automatische Sprachverarbeitung, der Universität Leipzig ein Call for Paper veröffentlicht zum Thema “Informatik und die Digital Humanities”, Deadline ist der 31. August.

Der CfP in voller Länge:

Call for Papers Workshop “Informatik und die Digital Humanities” Leipzig, 3. November 2014

In den vergangenen Jahren hat das Thema “Digital Humanities” in Deutschland deutlich an Interesse gewonnen, dafür sind unter anderem auch die entsprechenden Ausschreibungen des BMBF verantwortlich. Aus den Geisteswissenschaften heraus hat sich dazu 2013 der Verband DHd (“Digital Humanities im deutschsprachigen Raum”) gegründet, der im März 2014 seine erste Jahrestagung in Passau mit ca. 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgehalten hat.

Zahlreiche Informatikerinnen und Informatiker arbeiten in DH-Projekten und kooperieren mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Geisteswissenschaften. Während sich Letztere nun organisieren und ein klareres Bild dieser Forschungsrichtung und -methodik zeichnen, bleibt die Perspektive der Informatik noch unscharf.

Der Workshop bedenkt deshalb das Verhältnis der Informatik zu den Geistes- und Kulturwissenschaften im deutschsprachigen Raum aus der Sicht der Informatik. Die Tagung in Passau hat gezeigt, dass es weiterer Klärung bedarf, in welcher Wechselbeziehung die Informatik zu den Fächern der Humanities steht. Kann die Kommunikation der (mindestens) “Zwei Kulturen” (C. P. Snow) erleichtert werden? Welcher Art kann ein Wissen sein, das in Mensch-Maschine-Verbünden entsteht?

Weder kann die Informatik die Probleme der Anderen schlicht lösen, noch können die Humanities hoffen oder erwarten, dass industrielle Computertechnik so ohne Weiteres eine große Hilfe bei ihren nur schwer formalisierbaren Fragestellungen sein könnte. Was ist das Besondere an den informatischen Problemstellungen der DH? Sind sie einfach nur ein weiteres Anwendungsgebiet der Informatik? Welche Teile der hermeneutisch orientierten Geisteswissenschaften informatischen Verfahren der Berechenbarkeit unterworfen werden können, wo also Computer besonders nützlich wären, das ist noch nicht restlos geklärt. Wie würde die Informatik solche Felder charakterisieren, scheint eine Typologie auf?

Entsteht da vielleicht eine neue Bindestrich-Informatik, oder sickert so viel informatische Fachkenntnis in die Geisteswissenschaften, dass diese sich selbständig machen kann? Bleibt das Abenteuer der DH also dauerhaft transdisziplinär, oder kommt es absehbar an sein Ende?

Weiterhin ist völlig offen, wie die Informatik sich selbst verändert, wenn geisteswissenschaftliche Ansätze ins Spiel kommen, wie sie selbst davon profitiert, dass ihr Methodenspektrum und ihre Anwendungsbereiche sich ausweiten. Welches ist das Forschungsinteresse der Informatik an den DH? Ist es vielleicht an der Zeit, eine DH-GI-Fachgruppe zu gründen?

Der Workshop wird im Kreise der Autorinnen und Autoren der angenommenen Papers stattfinden. Alle diese Papers werden vor der Veranstaltung allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugestellt, sie werden wechselseitig vorgestellt und dann diskutiert. Aus diesen Beiträgen wird auf der DH 2015 im Februar 2015 in Graz ein Panel zusammengestellt werden.

Bitte senden Sie einen Abstract von ein bis zwei Seiten Länge bis zum 31. August 2014 an:

informatik-dh-workshop2014@e-humanities.net

 oder

Prof. Dr. Gerhard Heyer
Institut für Informatik Augustusplatz 10
04109 Leipzig

Sie werden über die Annahme Ihres Beitrags bis zum 15. September 2014 unterrichtet.

Auswahlkommission
Andreas Henrich, Bamberg
Gerhard Heyer, Leipzig
Günther Görz, Erlangen-Nürnberg
Manfred Thaller, Köln
Martin Warnke, Lüneburg

Posted in Konferenz, Veranstaltungshinweis | Tagged , , | Leave a comment