Clusterprojekte E-Learning

Konzeption einer E-Portfolio-Plattform. Grundlagen des Textmining für Kultur- und Sozialwissenschaftler/innen
Projektinhaber Noah Bubenhofer, Yvonne Krämer
Projektlaufzeit 01.01.2014 – 31.07.2014
Forschungs-vorhaben In den Digital Humanities und den Sozial- und Kulturwissenschaften werden Verfahren der quantitativen Analysemethoden für Textdaten immer bedeutender. Aufgrund der notwendigen technischen Kenntnisse und des schnellen Fortschritts der Methoden ist eine adäquate Schulung der Studierenden aber eine große Herausforderung. Deswegen ist es das Ziel des Projekts, ein e-Learning-Modul zu Basiskategorien der Korpuslinguistik zu entwickeln, welches Studierende geistes-, sozial- und geschichtswissenschaftlicher Fächer in Analysemethoden der Digital Humanities einführt. Das Modul soll als E-Portfolio-Plattform realisiert werden und im Rahmen des AQUA-Bereichs („Allgemeine Qualifikation“) und der Studiengänge des Bereichs Geistes- und Sozialwissenschaften der TU Dresden genutzt werden.
Die Arbeit mit digitalen Textquellen gehört in den Geistes- und Sozialwissenschaften inzwischen zu einer grundlegenden Fertigkeit und die „Digital Humanities“ werden als eines der vielversprechendsten Forschungsparadigmen anerkannt. Deshalb ist es notwendig, auch in der Lehre einerseits grundlegende Medienkenntnisse zu historischen und zeitgenössischen Textkorpora und deren digitale Transformation im Internet zu vermitteln und andererseits in die modernen, quantitativen Analysemethoden für Textdaten, wie z.B. Natural Language Processing (NLP) und Textmining einzuführen. Dabei müssen einerseits die unterschiedlichen Vorkenntnisse der Studierenden berücksichtigt werden, andererseits scheint eine problemorientierte Herangehensweise erfolgsversprechend, um die Studierenden zu motivieren, sich mit solchen Methoden auseinanderzusetzen. Im Rahmen des Projekts wird das didaktische, inhaltliche und technische Konzept erstellt und an einem Prototypen erprobt.
Zur Person Noah Bubenhofer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Angewandte Linguistik von Joachim Scharloth an der TU Dresden, sowie Leiter des Dresden Center for Digital Linguistics. Die Forschungsschwerpunkte von Noah Bubenhofer liegen in den Bereichen Korpuslinguistik, visuelle Analyse und Textmining für die Digital Humanities. Weitere Informationen finden sich unter www.bubenhofer.com.
Yvonne Krämer studierte im Bachelorstudiengang Sprache, Kultur und Translation am FTSK Germersheim der Johannes Gutenberg-Universität und absolvierte anschließend an der TU Dresden das Masterstudium Europäische Sprachen. Von Mai bis November 2013 unterstützte sie als wissenschaftliche Hilfskraft die Planung, Durchführung und Nachbereitung der internationalen, interdisziplinären summer school „Digitization and its Impact on Society“ und seit Januar 2014 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an dem Projekt “Konzeption einer E-Portfolio-Plattform Grundlagen des Textmining für Kultur- und Sozialwissenschaftler/innen“ der Professur für Angewandte Linguistik und des Medienzentrums beteiligt.
Kontaktdaten Yvonne.Kraemer(at)mailbox.tu-dresden.de
The Social Map of Activities and Collaborations
Projektinhaberin Cathleen Stützer
Projektlaufzeit 01.11.2013 – 31.01.2014
Forschungs-vorhaben Kooperation und Kollaboration spielen im akademischen Kontext eine große Rolle. Ein erhebliches Potential für die Qualitätssicherung von Forschungsnetzwerken stellt für Betreiber und Organisatoren von (virtueller) Wissensorganisation der Bereich der Social Academic Analytics dar. Dabei zielt dieser innovative Forschungszweig auf die Implementierung informationstheoretischer Methoden in die akademische Organisationsforschung. In diesem Projekt sollen dazu ausgewählte relationale (beziehungsorientierte) Verfahren zur Exploration kollaborativer Aktivitäten von Wissenschaftlern im »eScience-Forschungsnetzwerk Sachsen« zum Einsatz gebracht werden. Ziel des Vorhabens ist es, soziale Organisationsstrukturen im vorliegenden Wissenschaftsnetzwerk offenzulegen, um langfristig geeignete Instrumente für die Förderung von Kollaboration unter den Wissenschaftlern zu entwickeln. Die Daten sollen aus den Diskussionsforen des »eScience-Forschungsnetzwerk Sachsen« erhoben und mit Hilfe der sozialen Netzwerkanalyse (SNA) relational extrahiert,
bewertet und visualisiert werden.
Zur Person Cathleen M. Stützer ist ausgebildete Ingenieurin im Bereich der Multimediatechnik und hat ihren Masterabschluss im Bereich Industrial Management mit Spezialisierung Kommunikationswissenschaften absolviert. Im Dezember 2013 promovierte sie an der TU Dresden zum Thema “Informations- und Wissenstransfer in kollaborativen Lernsystemen”. Im
Rahmen von Forschungspraktika war sie 2008 am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln (MPIfG) und 2010 am Institute for Software Research an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, USA tätig.
Kontaktdaten cathleenstuetzer(at)googlemail.com
E-Portfolio als Werkzeug des Wissensmanagements – Eine Evaluation von E-Portfolio-Arbeit am Beispiel der medienbezogenen Ausbildung von Lehramtsstudierenden
Projektinhaberin Andrea Lißner
Projektlaufzeit 01.05.2013 – 30.04.2014
Forschungs-vorhaben Studierende des Masterstudienstudienganges Höheres Lehramt für berufsbildende Schulenlernen in ihrem Studium nicht nur Methoden für den Unterricht kennen, sondern arbeiten auch selbst mit diesen Methoden. Sie lernen innovative, mediengestützte Lehr-Lern-Arrangements am Beispiel des eigenen Lernprozesses kennen und reflektieren über Chancen, Risiken und Konsequenzen für die eigene Lehre. Eine dieser Lehr-Lern-Settings ist die E-Portfolio-Arbeit. Mithilfe digitaler Werkzeuge werden die Lernenden zu reflektiertem, selbstorganisiertem Lernen angeleitet und bei der Kollektion, Produktion und Reflexion von Artefakten unterstützt. Diese Artefakte stellen den Lernprozess dar und werden von KommilitonInnen und DozentInnen formativ beurteilt.Die Lernplattform OPAL bietet eine E-Portfolio-Funktionalität an, die direkt in die Lernressourcen eingebunden werden kann. Diese Funktion soll genutzt werden, um die Studierenden der Berufspädagogik im Wintersemester 2013/14 mit E-Portfolio-Arbeit beim Lernen zu unterstützen und wird als lernprozessorientiertes Bewertungsinstrument dienen.Das siebenmonatige Projekt wird die Konzeption, Evaluation und Begleitung der Lehrveranstaltung „Medienforschung und berufliche Bildung“ realisieren.
Zur Person Andrea Lißner studierte Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen und beschloss ihr Studium mit einer Masterarbeit über E-Portfolios. Seit dem 01.01.13 ist sie in der AG Didaktik der Informatik/Lehrerbildung an der TU Dresden tätig, wo sie die Erstellung und Durchführung von E-Learning-Kursen an beruflichen Gymnasien zur Kompetenzentwicklung und Studienorientierung koordiniert und unterstützt. Des Weiteren ist sie beteiligt an der Durchführung des SOOC13 und koordiniert die E-Portfolio-Arbeit der Teilnehmenden.
Kontaktdaten Andrea.Lissner(at)tu-dresden.de
KoviLern: Kooperationsskripts in videographischen Lernmedien
Projektinhaber Niels Seidel
Projektlaufzeit 01.09.2012 – 30.06.2014
Forschungs-vorhaben Gegenstand dieses Forschungsvorhabens sind Kooperationsskripts als Methode des kooperativen Lernens innerhalb video-basierter Lernumgebungen. Kooperationsskripts fördern kognitive und soziale Prozesse bei der gemeinsam Konstruktion von Wissen und dem kooperativen Problemlösen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden verschiedene Formen asynchroner Kooperationsskripts in das User Interface audiovisueller Lernmedien integriert und in der virtuellen Lehre erprobt.
Zur Person Niels Seidel studierte Medieninformatik an der Universität Ulm, wo er sich auf Interaktive Systeme und Hypervideos spezialisierte. Seit 2009 arbeitet und promoviert Niels Seidel am Internationalen Hochschulinstitut Zittau. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter ist er in die Koordination und den Ausbau des deutschlandweiten Doktorandennetzwerks Dok.Net involviert. Seine Forschung und Lehre konzentriert sich auf den Bereich Lernen mit Neuen Medien. Schwerpunkt seiner Promotion sind Design Patterns des kollaborativen Lernens in videographischen Lernumgebungen.
Kontaktdaten Nseidel(at)ihi-zittau.de
Benutzergeneriertes Assessment in der Hochschullehre – Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung eines wettbewerbsorientierten Paradigmas in verschiedenen Kontexten der Lehre
Projektinhaber Enrico Schuster
Projektlaufzeit 01.08.2012 – 31.12.2013
Forschungs-vorhaben Die zunehmende Verbreitung digitaler Kommunikations- und Kooperationsformen verändert zusehends die Art und Weise wie gelehrt und gelernt wird. Neben der Unterstützung der Lernenden durch medial aufbereitete Lernmaterialien (z.B. E-Learning-Module), Veranstaltungsaufzeichnungen u.ä., rücken verstärkt kollaborative Lernformen in den Fokus, so finden z.B. inzwischen Peer-Assessment-Formen in der Hochschullehre ihre Anwendung. Leistungen der Studierenden werden nicht mehr nur von Lehrenden, sondern auch von Mitstudierenden begutachtet und bewertet. Anhand vorgegebener Bewertungskriterien, mithilfe derer die Peer-Bewertung erfolgt, wird ein gewisses Maß an Transparenz gewährleistet, die oftmals größer ist als bei einer „geschlossenen“ Beurteilung durch einen Lehrenden. Peer-Assessment bezieht sich dabei nicht nur auf Bewertungen von Leistungen, wie Grad der Mitarbeit in der Gruppe oder der Bewertung von Kommunikations- und Problemlösefähigkeiten, sondern auch auf das vom Studierenden „Produzierte“, d.h. konkrete benutzergenerierte Inhalte. Vorwiegendes Ziel des „benutzergenerierten Assessments“ ist eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand, um neu erworbenes Wissen zu vertiefen und mit dem Vorwissen zu verknüpfen (Tiefenorientierung). Studierende befassen sich dadurch nicht nur mit den eigenen Leistungen, sondern auch mit den Leistungen der Mitstudierenden. Insbesondere das Bewusstsein, Studierende bewerten das eigene Ergebnis, führt nicht nur zu einer gesteigerten Motivation ein passables Ergebnis abzuliefern und einer tiefergehenden Beschäftigung mit dem Lerngegenstand, sondern auch zu qualitativ hochwertigeren Ergebnissen (vgl. Pope 2001). Neben den klassischen Peer-Assessment-Formen (wie Bewertung von Beiträgen, Vorträgen etc.) kommt zunehmend auch das computergestützte Peer-Assessment bzw. Online-Assessment (wenn die Bewertung über das Internet erfolgt) zum Einsatz. Der in OPAL bereits verfügbare Assessment-Workflow soll Studierende unterstützen mithilfe der Entwicklung von Testaufgaben/Fragen das Thema der Lehrveranstaltung aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und sich durch das Stellen von Fragen an ein Themengebiet intensiver mit dem Lerngegenstand auseinanderzusetzen. Durch die Entwicklung von (Test-)Aufgaben zu Veranstaltungsinhalten, Referaten etc., die von Mitstudierenden hinsichtlich bestimmter Kriterien bewertet und beantwortet werden, entsteht ein Ranking (Highscore-Liste), das einen Vergleich mit Kommilitonen der Seminargruppe erlaubt. Grundannahme ist, dass die Einführung einer Rangreihe und das „sich mit anderen in eine Beziehung setzen“ (und der daraus resultierende Wettbewerb) sowohl motivations- als auch leistungsfördernd auswirkt. Welche Auswirkungen damit einhergehen, soll anhand dieses Projektes eruiert werden. Im Fokus steht dabei neben Fragen der Motivation, Akzeptanz und Nutzungsbereitschaft auch der Kontext der Nutzung in verschiedenen Fachdisziplinen, vor dem Hintergrund einer „Wettbewerbssituation“. Zum Einsatz kommen qualitative und quantitative Methoden in verschiedenen Phasen des Projektvorhabens.
Zur Person Von 2002 bis 2006 studierte Enrico Schuster Kommunikationspsychologie an der Hochschule Zittau/Görlitz mit dem Schwerpunkt Multimediapsychologie (E-Learning/ Software-ergonomie/ Usability) und Werbepsychologie. Seit 2007 ist er Forschungsmitarbeiter am Zentrum für eLearning der Hochschule Zittau/Görlitz in zahlreichen Forschungsprojekten zum Thema E-Learning. Von Februar 2009 bis Oktober 2009 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig im Rahmen des Projektes „SECo“ tätig.
Kontaktdaten E.Schuster(at)hszg.de
Veränderungen des E-Learning unter dem Einfluss von eScience – Eine Untersuchung anhand von Early Adopters unter Geistes- und Sozialwissenschaftlern an Sächsischen Hochschulen
Projektinhaber Dr. Steffen Albrecht
Projektlaufzeit 01.04.2012 – 30.09.2013
Forschungs-vorhaben Das Projekt untersucht in der Zeit von April 2012 bis September 2013, welche Veränderungen der akademischen Praxis sich unter dem Einfluss von eScience zeigen. Dazu werden Vorreiter der Nutzung digitaler und vernetzter Medien unter den Geistes- und Sozialwissenschaftlern an Sächsischen Hochschulen zunächst identifiziert, ihre eScience-Praktiken beobachtet und sie anschließend dazu befragt, wie sich ihre Rolle und ihre Arbeit durch die Nutzung dieser Medien verändert hat bzw. weiterhin verändert. Der Fokus liegt dabei auf Veränderungen des E-Learning, das eine doppelte Rolle innerhalb von eScience spielt: Auf der einen Seite ist E-Learning selbst vom Wandlungsprozess der eScience betroffen, da Informationen und Angebote zunehmend online verfügbar sind und das Lernen sich aus dem formellen Kontext der Hochschule löst, hin zu einer „anywhere, anytime activity“. Auf der anderen Seite kann E-Learning genutzt werden, um diesen Wandlungsprozess zu begleiten und zu gestalten, etwa indem Wissenschaftler sich mithilfe von Social Software-Angeboten in Communities of Practice vernetzen. Im Projekt werden daher unter Berücksichtigung bereits bestehender Initiativen E-Learning-Angebote zur Verbesserung der eScience-Kompetenzen von Wissenschaftlern entwickelt. Durch eine eigene Onlinepräsenz, Publikationen, Vorträge und die Zusammenarbeit im eScience – Forschungsnetzwerk Sachsen werden die Ergebnisse und diese Angebote unter sächsischen Wissenschaftlern bekannt gemacht und verbreitet.
Zur Person Steffen Albrecht studierte Soziologie, Philosophie, Politikwissenschaft und Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. Nach dem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Im Jahr 2009 promovierte er dort mit einer Arbeit zum Thema „Reflexionsspiele. Architektur und Dynamik politischer Diskurse im Internet“. Es folgten Tätigkeiten als Postdoc an der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Dresden sowie als Projektleiter bei der Agentur für E-Partizipation Zebralog in Berlin.
Kontaktdaten Steffen_Albrecht(at)mailbox.tu-dresden.de
Barrierefreie Online-Prüfungen
Projektinhaber Jens Voegler
Projektlaufzeit 01.04.2012 – 30.09.2013
Forschungs-vorhaben Im Rahmen dieses Projektes soll der aktuelle IMS QTI Standard (IMS Question & Test Interoperability) sowie aktuelle Player nach den Richtlinien BITV 2 und WCAG 2.0 hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte und Benutzer untersucht werden. IMS QTI ist ein XML-basiertes Format, welches speziell für die Konzeption und Erstellung von Online Materialien entwickelt wurde. Die Einsatzmöglichkeiten umfassen Online-Prüfungen, Quiz, Multiple-Choice-Test und Evaluationen und Umfragen im Bereich E-Learning. Aufgrund der verschiedenen Antwort- und Repräsentationsformen können Barrieren für blinde und sehbehinderte Menschen entstehen. Beispielsweise

  • sind dynamische Inhalte, wie die Rückmeldung nachdem eine Antwort selektiert wurde, nicht zugänglich.
  • sind Interaktionstechniken wie Drag-n-Drop oder die Selektion von Imagemaps (Hotspot) nicht für blinde Nutzer geeignet.
  • werden Fragen mit visuellen Informationen wie Diagrammen oder Bildern hinterlegt.

Das Projekt besteht aus 3 Arbeitspaketen (AP). In Abbildung 1 ist der Arbeitsablauf dargestellt.

Arbeitspaket 1:

Innerhalb des AP1 sollen bestehende QTI-Repräsentationen hinsichtl. ihrer Barrierefreiheit für verschiedene Benutzergruppen untersucht werden. Dabei soll speziell auf die Anwendergruppen der blinden und sehgeschädigten eingegangen werden.

Arbeitspaket 2:

Ziel des Arbeitspaketes 2 ist die Umsetzung eines barrierefreien QTI-Players auf Basis der gewonnenen Anforderungen und untersuchten Beispielimplemen-tierungen aus AP1. Des Weiteren sieht dieses AP die beispielhafte Integration in eine bestehende Lernplattform vor.

Arbeitspaket 3:

Das Arbeitspaket 3 umfasst alles Nutzertests sowie erforderliche Vorbereitungen (Akquise von Probanden, Erstellung von Materialien etc.), welche im Rahmen des Projektes durchgeführt werden.

Visualisierung Arbeitspakete

Die Untersuchung wird mittels automatischer Tools, Experten- und Probandentests durchgeführt. Innerhalb der Untersuchung sollen alle Antworttypen auf mögliche Barrieren untersucht werden, um alle Barrieren zu identifizieren. Aufbauend auf den Untersuchungsergebnissen soll ein Konzept für die barrierefreie Präsentation und Interaktion erstellt werden. Das erstellte Konzept anschließend als eigenständiger Player und in einem LMS umgesetzt werden. Der Konzeptentwurf und die Umsetzung sollen hierbei zyklisch erfolgen, wofür Benutzertests während der Entwicklung durchgeführt werden.

Zur Person Jens Voegler hat Medieninformatik an der TU Dresden studiert. Derzeit arbeitet er am Lehrstuhl Mensch-Computer Interaktion an der Fakultät Informatik. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Vorbereitung und Durchführung von Übungen in den Fächern Multimodale Benutzerschnittstellen und Barrierefreie Dokumente. Sein Forschungschwerpunkt ist die Barrierefreiheit von Webseiten und Programmen.
Kontaktdaten Jens.Voegler(at)tu-dresden.de
CELePro: Collaboration in E-Learning Projects. Eine Bestandsaufnahme an sächsischen Hochschulen
Projektinhaberin Anja Lorenz
Projektlaufzeit 01.04.2012 – 31.03.2013
Forschungs-vorhaben Innovative Lehrkonzepte erwachsen derzeit aus der Vielzahl an Kollaborationsmöglichkeiten, die den Lehrenden insbesondere durch die Verfügbarkeit von Social Software offen stehen. Dabei handelt es sich aber noch um Leuchtturmprojekte, die keineswegs bereits zu den etablierten Lehrmethoden zählen, sondern auf den Initiativen engagierter Mitarbeiter(-gruppen) aufbauen. Mit dem Forschungsvorhaben wird die empirische Erhebung aktueller Praktiken und Werkzeuge zur kollaborativen Realisierung von Bildungsprojekten angestrebt. Mittels Befragungen und aufbauenden Interviews sollen Handlungsfelder und Empfehlungen identifiziert werden, an denen Weiterentwicklungen ansetzen und zur allgemeinen Verbesserung des Bildungsangebots an sächsischen Hochschulen führen. Projektvorstellung über Prezi: http://prezi.com/z2xjkkkb6oy_/celepro/
Publikationen zum Thema
  • Lorenz, A., & Faßmann, L. (2010). Lernmaterialien effektiv aufbereiten und wiederverwenden. Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte , 2. URL http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:ch1-qucosa-82101
  • Ebner, M., & Lorenz, A. (N.N.). Web 2.0 als basistechnologien für CSCL-umgebungen (preprint). In J. M. Haake, G. Schwabe, & M. Wessner (Eds.) CSCL-Kompendium 2.0 , chap. 2.2. Frankfurt: Oldenbourg, 2 ed.
Zur Person Nach ihrem Studium der Medieninformatik an der Technischen Universität Dresden promoviert Anja Lorenz im Rahmen einer Industriepromotion an der Technischen Universität Chemnitz in Kooperation mit der chemmedia AG. Dabei untersucht sie Methoden und Werkzeuge zur Verbesserung der gemeinsamen Erstellung von Lernmaterialien in einem Learning Content Management System (LCMS).
Kontaktdaten Anja.Lorenz(at)tu-dresden.de
Modeling e-Research in Academia: Towards Best Practice for Developing a Socio-Technical Concept for Online Knowledge Performance
Projektinhaber Dr. Bahaaeldin Mohamed
Projektlaufzeit 01.04.2012 – 31.03.2013
Forschungs-vorhaben Doctoral candidates may require an academic guidance support during their research production. Thus, academic support is necessary for identification and investigation. In order to understand the possible extent of this support should be provided, the daily problems and challenges of conducting scientific researches, establishing communication and seeking for collaboration are important for consideration especially the working among various candidates from a different culture. Since the second generation of the web ties the same relevant people around produced shareable resources, provides a new revolution of collaborative learning and communication, scientific research and science accordingly shift the paradigm of working individually in a formal type of education into a collaborative informal type of learning. Accordingly, this study answers about two major questions. First, which tasks, activities and scientific events for PhD candidates matter most in both of offline and online versions and how they are dealing with the implementation? Second, which online tools are used by researcher for establishing communication, academic collaboration and research production? Data will be collected from PhD candidates in TU Dresden, the qualitative interviews and quantitative weakly-log questionnaire techniques will be used for data collection. The conceptual framework for socio-technical concept for e-Research will be provided finally as the proposed framework outline. In sum, the scope of this study investigates the change movement of communication and collaboration among different novice scientists from a different culture in the digital age and finding out the conceptual frame for improving the quality of communication, collaboration and research production.

Flower model: Developing a socio-technical concept of transforming knowledge online for PhD students

Publikationen zum Thema
  • Mohamed, B; Koehler, T. & Mabed, M. (2012) (submitted): Designing e-research: A framework for researcher’s social online knowledge, Internet and Higher Education.
  • Mohamed, B; Koehler, T. (2012): Towards Learning and Instruction in Web 3.0. Advances in Cognitive and Educational Psychology, Springer, 2011.
  • Mohamed, B. & Köhler, T. (2011). From Education and Technology to Digital Science? An academic conversation on the changing character of doctoral research; 4th E&T Education & Technology Summer School; Rzeszow 14.-20.09.
Zur Person
  • 1997–2000: Bsc. Educational Technology, Menofia Uni. Egypt.
  • 2001–2002: Special Diplom in Educational Technology, Helwan Uni. Egypt.
  • 2003–2005: Master in Educational Technology, Cairo Uni. Egypt.
  • 2007–2011: Ph.D. in Educational Technology, supervisor: Prof. Thomas Koehler. TU-Dresden, Germany.
  • Area of interest: CMC computer mediated communicartion, social media in higher education, online interaction, usability and HCI human computer interaction.
Kontaktdaten Bahaaeldin_Khairy_Farag.Mohamed(at)tu-dresden.de

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *