Mit dem eScience-Netzwerktag in die Weihnachtspause

Nun hat er also stattgefunden: Das eScience-Forschungsnetzwerk hatte eingeladen und zahlreiche VertreterInnen aus sächsischen Hochschulen und Unternehmen waren der Einladung zu einem gemeinsamen Tag rund um Strategien, Ideen und Projekte zu digitalisierter, innovativer Wissenschaft und Forschung gefolgt. Der Termin kurz vor der Weihnachtspause erwies sich dabei als günstig – auch auch um eine Bilanz der eigenen Arbeit im vergangenen Jahr zu ziehen.

Eröffnet wurde der Tag mit einer Keynote von Prof. Dr. Carsten Felden, Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der TU Bergakademie Freiberg und Leiter des Clusters E-Business im eScience-Forschungsnetzwerk Sachsen, der mit seinen Überlegungen zu den stategischen Potenzialen aber auch strukturellen Herausforderungen einer innovationsorientierten, offenen und vernetzten Forschungs- und Kooperationskultur am Hochschul- und Wirtschaftsstandort Sachsen das Publikum zu intensiven, bisweilen auch kontroversen Diskussionen anregte.

Der zweite Teil des Vormittags stand im Zeichen eines World Cafés zu vorab gemeinsam gesammelten Fragestellungen und Diskussionsanliegen der Teilnehmenden. An wechselnden Thementischen tauschte man sich zu den Aspekten “Innovative Forschung an Hochschulen”, “Innovationstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen” und Digitale Bildungaus. Dabei führte nicht nur das Zusammentreffen von Hochschul- und WirtschaftsvertreterInnen, sondern auch die diskursive Begegnung der Angehörigen unterschiedlicher sächsischer Hochschulen für so manches ‘Aha-Erlebnis’.

Höhepunkt des eScience-Netzwerktages war schließlich die Podiumsdiskussion am Nachmittag, bei der – moderiert durch den eScience-Projektleiter Prof. Dr. Thomas KöhlerProf. Dr. Wolfgang Nagel (Leiter des Zentrums für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen der TU Dresden und Leiter des Big-Data-Kompetenzzentrums “Scads Dresden-Leipzig“), Gitta Haupold (Leiterin der Geschäftsstelle von Silicon Saxony), Dr. Manuel Joiko (Geschäftsführer Dresden Concept) und Prof. Dr. Joachim Scharloth (Professur für angewandte Linguistik an der TU Dresden und Gründer des Dresden Center for Digital Linguistics) von ihren Sichtweisen und Erfahrungen mit dem ‘Innovationsfaktor Digitalisierung’ berichteten. Der klare Botschaft aller Diskutanten: Wir müssen die Digitalisierung aktiv gestalten, wenn wir nicht nur teilhaben, sondern diese auch in unserem Sinne lenken wollen.

Anfang Januar werden wir an dieser Stelle eine ausführlichere Dokumentation der Ergebnisse des eScience-Netzwerktages folgen lassen. Für den Moment danken wir allen Mitwirkenden und Teilnehmenden und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest sowie Glück, Gesundheit und jede Menge Vernetzungsenergie für das neue Jahr 2015!

 

 

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