Lernen 2.0 – Sachsen sooct… Erster cMOOC startet an sächsischen Hochschulen

Wie können Lernprozesse durch Social Media-Tools bereichert werden?  Welche Veränderungen ergeben sich dadurch in Zukunft beim Lernen in Aus- und Weiterbildung? Und was versteht man eigentlich unter „Lernen 2.0“? Der erste SOOC 2013 hat genau diese – und viele weitere Fragen – zum Thema. Diese Woche geht es los!

Zum aktuellen Sommersemester startet erstmals der „Saxon Open Online Course“ (SOOC) mit dem Thema „Persönliches Lern- und Wissensmanagement mit Social Media“. An dem LiT-Projekt, gefördert durch das HDS, sind die drei Hochschulen TU Dresden, TU Chemnitz und Universität Siegen beteiligt. Gastgeberinnen sind Dr. Daniela Pscheida für Dresden, Anja Lorenz für Chemnitz und Jun.-Prof. Dr. Nina Kahnwald für Siegen.

Konzipiert ist der Kurs ganz im Zeichen der Zeit – als MOOC. Ein „Massive Open Online Course“ ist offen für eine unbegrenzte Anzahl an Teilnehmenden und kostenfrei online verfügbar.  Das heißt nicht nur Studierende aller Fachrichtungen sondern auch Lehrende und andere Interessierte können teilnehmen und zum Thema mitdiskutieren. Bis jetzt sind bereits über 190 Anmeldungen eingegangen – man darf also auf interessante Beiträge und einen regen Austausch gespannt sein.

Startschuss der Veranstaltung sind jeweils zwei Präsenz-Workshop an den verschiedenen Standorten. In Siegen fanden diese bereits statt, in Chemnitz und Dresden geht es diese Woche los! Von Mitte Mai bis Mitte Juli (13.05.-14.07.) läuft dann die eigentlich Online-Phase des SOOC. Den Abschluss bildet ein Auswertungsworkshop am Ende des Semesters. Für viele Studierende gibt es im Rahmen eines cMOOC erstmals auch die Möglichkeit, Credit-Points zu erwerben. An der TU Dresden ist das zum Beispiel für Studierende an der philosophischen und an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät im AQUA-Bereich eine Option.

Inhaltlich stehen vier Themenblöcke im Mittelpunkt des SOOC: Theorien und Ansätze zum E-Learning 2.0, Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen sowie die Zukunft von Aus- und Weiterbildung. Wer sich weiter informieren möchte,  kann sich hier http://www.sooc13.de/ schlaumachen oder uns über Twitter folgen.

Neben der Durchführung des SOOC spielt die Begleitforschung mittels verschiedener Befragungen auch eine wichtige Rolle. Die Teilnehmenden werden zum Beispiel nach ihrem bisherigen Vorwissen zu Social Media-Tools befragt und zur Veränderung der Erfahrungen innerhalb des Kurses.

Gastgeberin Anja Lorenz hat den SOOC 2013 auch bereits auf den Chemnitzer Medientagen vorgestellt: http://prezi.com/q0z1xxikdg5k/2013-04-20-medientage-chemnitz-sooc13/

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Save the date: Fortsetzung der Vortragsreihe mit dem Thema „Standortübergreifendes E-Learning in der Hochschullehre“

Die „eScience Saxony Lectures“ gehen in Runde vier: Am Mittwoch, den 24.4.2013, um 18 Uhr lädt das „eScience-Forschungsnetzwerk“ erneut in die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ein.

Thema des Abends ist „Standortübergreifendes E-Learning in der Hochschullehre“ und wird von Prof. Dr. Weber vorgestellt. An der Fachhochschule Südwestfalen arbeitet er im Fachbereich Elektrische Energietechnik im Fachgebiet Computer Science/E-Business. Er zeigt in seinem Vortrag die zwei verschiedenen Veranstaltungskonzepte der Vorlesung Informationsmanagement und des Seminars Net Economy, sowie deren unterschiedliche Herausforderungen und ausgesuchte Lösungsansätze.

Wer an diesem Abend nicht vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen kann, ist herzlich eingeladen, den Vortrag hier mitzuverfolgen. Einfach als “Gast” anmelden!

Alle Informationen auf einen Blick:
Thema:
Standortübergreifendes E-Learning in der Hochschullehre
Termin: 24.04.2013 | 18:00 Uhr | Vortragssaal der SLUB | Zellescher Weg 18, Dresden
Vortragender: Prof. Dr. Peter Weber (FH Südwestfalen)

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Web 2.0 in der Wissenschaft: eScience-Datenreport ist online!

Blogs, Twitter eScience_Datenreport_Seite_01& Co. sind längst nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern haben auch im wissenschaftlichen Alltag ihren Platz. Vom informellen Austausch mit Fachkollegen bis hin zum gemeinsamen Schreiben von Papern: für wissenschaftliche Zwecke bietet das World Wide Web inzwischen eine breite Palette an Werkzeugen und Anwendungen.

Eine zentrale Forschungsfrage des „eScience – Forschungsnetzwerk Sachsen“ ist es herauszufinden, wie Wissenschaftler/innen heute arbeiten und welche Auswirkungen der zunehmende Einsatz digitaler Technologien auf die wissenschaftliche Praxis hat. Erste Tendenzen zur Beantwortung dieser Frage sollen die Ergebnisse einer sachsenweiten Befragung zur wissenschaftsbezogenen Nutzung von Web 2.0 und Online-Werkzeugen liefern. Ab sofort gibt es den dazugehörigen Datenreport Open Access.

Der Datenreport entstand im letzten Jahr auf Basis einer Online-Befragung von 765 Wissenschaftler/innen an insgesamt 14 sächsischen Universitäten, Fachhochschulen,  Musik- und Kunsthochschulen. Mittels des Fragebogens konnten aktuelle Erkenntnisse zur Verbreitung und Anwendung von digitalen onlinebasierten Tools gesammelt werden. Aber nicht nur der Verbreitungsgrad interaktiver und kollaborativer Werkzeuge, sondern auch die Einstellungen der Wissenschaftler/innen zu Web 2.0-Anwendungen in ihrem Arbeitsalltag waren dabei von Interesse.

An dieser Stelle sagen wir noch einmal herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen der Befragung und wünschen eine interessante Lektüre!

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